Newsletter 2
DANKE ...
... dafür, dass ihr euch für den Newsletter angemeldet, Bäume getaggt, Obst gesammelt, über
mundraub.org berichtet oder nachgedacht und uns nicht verklagt habt. Das Jahr 2010 war
wie ein Rausch und wir freuen uns, dass wir ihn gemeinsam mit euch erleben durften. Was
ist passiert? Wir vermuten, dass die Plattform vieles davon abbildet, was sich Menschen
wünschen. Informationen und Wissen teilen, draußen sein, geben und nehmen, Freude am
Reichtum der Natur und der Kulturlandschaft. Deshalb waren manchmal bis zu 20.000
interessierte Besucher pro Tag auf der Seite.
Die Plattform ...
... brach daraufhin mehrmals täglich zusammen. Der Server stand in den USA und konnte nur
maximal 30 Zugriffe gleichzeitig bewältigen. Viele mundraub-Nutzer sahen deshalb des
öfteren Fehlermeldungen und gaben entnervt auf. Ein sehr freundlicher Unternehmer und
Stifter aus Bayern unterstütze uns und wir konnten einen eigenen Server erwerben, der nun
stabil läuft. Es ist zum Ende des Jahres ruhiger geworden, denn fast alles Essbare ist
geerntet. Den Winter wollen wir nutzen, um die Plattform nutzerfreundlicher und auch für
uns einfacher zu gestalten und mehr Interaktion der Nutzer untereinander und regionale
Eigeninitiative zu fördern. Dafür war wenig Zeit, denn ...
jeden Tag drei Interviews...
... und viele, viele Obsttags hielten uns ganz schön auf Trab. Der Medienansturm im Sommer
diesen Jahres ereilte uns wie eine Welle, auf der wir versucht haben zu surfen und dabei
nicht unterzugehen. Viele, viele Mundräuber in ganz Deutschland und Österreich haben
mitgeholfen und wurden plötzlich zu gefragten Interviewpartnern in Print, Funk und
Fernsehen. Danke dafür und wir hoffen, dass es euch Spaß gemacht hat. Ihr findet die
Trophäen des Mundraubzuges in der deutschen Medienlandschaft unter www.mundraub.org/
pressepool. Das Feedback hat die Mühen aufgewogen, denn ...
...eure Kommentare...
... haben uns begeistert. Hier sind einige schöne:
- “...hatte gerade sehr netten Besuch und bin meine Mispeln für dieses Jahr losgeworden. Ein Hoch auf mundraub!...”
- „... Aus dieser Idee ein Portal zu bauen, finde ich großartig. Danke für euer Engagement. In Vereinen organisiertes Ehrenamt reibt sich oft in Besprechungen auf und hat einfach nicht den Schwung von interessierten Privatleuten, um so wichtige Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Ihr baut einfach munter euer Portal und tut damit ganz viel für Landschaftspflege, für den Ernährungsstatus der Bevölkerung, für das aufmerksame und achtsame Beobachten der Umwelt, für alle mit wenig Geld, die von eurer Site profitieren könnten, für die Erfassung und Katalogisierung von alten und aussterbenden Nutzpflanzen ...“
- "...Riesige Esskastanie. So oft bin ich schon dran vorbeigelaufen. Erst diese Seite hat mich aufmerksamer gemacht...."
Auch die Kommentare in euren Tags...
... zeigen uns, worum es euch geht. Nämlich um das Erleben und Bezug nehmen auf das was uns
umgibt und das, was uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Vielleicht hat das den Rat für
nachhaltige Entwicklung bewogen, uns das ...
...Werkstatt N-Label
zu verleihen. Ein Jahr, nachdem mundraub.org mit dem Nachhaltigkeitspreis der Bundesregierung misson-sustainability ausgezeichnet wurde, erhielt die Idee am 27. September 2010 das Werkstatt-N-Label. Ausgezeichnet wurden Ideen, Konzepte und Projekte, die zukunftsgerichtet für Nachhaltigkeit wirken.
Die Apfelernte...
... war in diesem Jahr in Brandenburg sehr schlecht, man spricht vom schlechtesten Jahr
seit 1982. Langer Winter, Frost während der Obstblüte, Bienensterben und dann auch noch
Mundräuber. Irgendwie kam alles zusammen, was uns nicht abhielt, mosten zu lernen und 500
Liter aus Straßenobst in der Mosterei Ketzür bei Brandenburg zu machen. Ein Teil des
Saftes wurde zum Vergären in Fässern der Brauerei Hops & Barley in Berlin mit Hefe
angesetzt und entwickelte sich über mehrere Wochen zu einem sehr schmackhaften Cider. Die
Degustations-Gäste waren begeistert und man sprach landauf und -ab noch lang von dem
rauschenden Fest.
Damit es auch in Zukunft Allmende-Obst und Mundraub-Cider gibt wollen wir uns verstärkt
für die...
...Nachpflanzung und Pflege...
... einsetzen und Kooperationen mit entsprechenden Partnern prüfen. Viel versprechende Ansätze gibt es mit der Agrarbörse Deutschland Ost e.V., die begonnen hat, in Berlin Obstbäume im öffentlichen Raum zu pflanzen. Wikiwoods pflanzt Obstbaumalleen in Brandenburg nach und auch I plant a Tree hat spannende Ideen.
Termine...
... zum persönlichen Kennenlernen gibt es auch, zum Beispiel referieren wir in der
Socialbar am 7.12.2010 im tazcafé in der Berliner Rudi-Dutschke-Straße 23. Den Link zur
Veranstaltung findet ihr unter Ressourcen.
Weihnachten steht vor der Tür...
... und die Suche nach schönen Geschenken. Wenn ihr Mundraub unterstützen wollt und noch
etwas Schönes sucht, dann bieten wir euch zwei Ideen, die Mundraub-Initiatoren und
Unterstützer anbieten.
Web-Ressourcen
http://www.wikiwoods.org
http://www.agrar-boerse-ev.de/
http://www.iplantatree.org
http://www.toepferei-mosterei-ketzuer.de
http://www.socialbar.de/wiki/Berlin
http://www.hopsandbarley-berlin.de
http://werkstatt-n.de
IMPRESSUM
Mundraub.org
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12435 Berlin
Tel: 030. 89 61 72 63
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