Alles Essig? - Byodo Koch-Experiment und -Verlosung


Regionales Streuobst aus der Flasche mit Salat und marinierten Pilzen - der Frühling wird lecker! Wir verlosen 3 Byodo-Pakete und geben Euch ein paar Rezept-Ideen mit auf den Weg. Die Teilnahme-Bedingungen findet Ihr am Ende des Artikels.

Konzentrierte Obstpower - Essigprodukte

Vergorenes Putzmittel? Weit gefehlt. Essig hat einiges zu bieten. Die Essigzubereitung zählt zu den ältesten Verfahren zur Herstellung von Lebensmitteln. Im alten Rom machte Essig das Wasser erst genießbar, Hippokrates spricht von der heilsamen Wirkung bei Atemwegsbeschwerden und Magenproblemen und auch heute fehlt das Würz- und Konservierungsmittel in keiner Küche. 

Es gibt unterschiedlichste Essigarten, die sich durch das Herstellungsverfahren und die Grundzutat unterscheiden lassen. Essig entsteht entweder in einem von Essig-Bakterien angeregten Gärungsprozess oder durch Verdünnung von Essig-Essenz. Diese kann synthetisch hergestellt werden oder in einem natürlichen Verfahren durch die Verarbeitung von Holzabfällen gewonnen werden. Die Gärungsessige unterscheiden sich durch ihre Grundzutat. Branntwein- und Wein-, Obst-, Getreide- und sogar Gemüseessig, die Bandbreite an Essigprodukten ist groß. In einer Beimischung mit Gewürzen, Kräutern und Früchten lassen sich schmackhafte Ansatzessige herstellen.


Das Byodo-Sortiment - Essig aus regionalem Streuobst

Byodo Naturkost liefert Bio-Produkte vom Feinsten. Wir haben immer ein Auge auf fruchtige Freuden, darum haben wir uns einmal auf das Essig-Sortiment gestürzt und uns auf die Fährten der Herkunft der Zutaten gemacht. Auf byodo.de findet sich eine breite Palette an Produkt-Informationen und Rezepten.

"Essig verleiht unserem Leben nicht nur mehr Würze, sondern stärkt auch die Gesundheit." heißt es dort.

Ob bekannter Apfel-, Rotwein- oder Kräuteressig, gereifter, dunkler, Balsamico aus Italien, oder fruchtige Balsamessige wie Himbeer oder Lemon Balsam – vom Klassiker bis zum Exoten ist alles dabei.

"Grundlage für unsere drei Balsamessig Spezialitäten in der 100ml-Flasche bildet immer Apfelbalsam, bestehend aus Apfelessig und Apfeldicksaft. Die Äpfel hierfür stammen alle aus einem Streuobstwiesenprojekt – genauer aus dem Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg. Dort sitzt unser Essig-Partner, welcher selbst ein paar kleinere Streuobstwiesen besitzt, darüber hinaus aber mit 50 Vertragslandwirten im direkten Umkreis zusammenarbeitet. Es bestehen feste unbefristete Verträge zwischen den Landwirten und unserem Essig-Partner und die Gesamtfläche der Streuobstwiesen beträgt ca. 50 Hektar. Dort reifen dann für unseren Apfel Balsam saftige Apfelsorten, wie z.B. Brettacher. Auch die Birnen für den Ingwer-Birne Balsam stammen von diesen Streuobstwiesen."


Leckere Rezepte mit Essig

Im April hat der Postbote uns einen Karton voller Byodo-Gaumenfreuden in die Räuberhöhle gebracht. Wir haben uns durch das Sortiment gefuttert und zwei Byodo-Rezepte mit den Balsam-Produkten Cassis, Ingwer-Birne und Kirsch-Vanille nachgekocht. 

Wildsalat mit Apfel und Honig Cassis Dressing

Die Temperaturen steigen, die Natur protzt mit bunten Farben - es ist Zeit die winterlichen Suppen gegen knackige Frühlingsfreuden auszutauschen. Wir haben uns auf Grundlage des Byodo-Rezeptes für Honig Cassis Dressing und einen bunten Salat entschieden.

Im April bei saisonaler Küche am besten eine leckere Mischung aus Feldsalat und Rucola. Für alle, die etwas wilde Natur in der Nähe haben, greift einfach mal zu, die Natur hat die feinste Vitamin-Theke direkt vor eurer Nase ausgebreitet. Gründlich waschen nicht vergessen, abtropfen und ran ans Dressing.

  • 4 EL Honig
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 3 EL Cassis Balsam
  • 50 ml Rapsöl, nativ
  • 60 ml Olivenöl
  • 1 TL Balsamico Bianco
  • 100 ml Mineralwasser
  • Salz, Pfeffer und Limettenabrieb

Kleiner Tipp: Füllt die Dressing-Zutaten in ein altes Marmeladenglas und schüttelt alles einmal kräftig druch - am besten mit Deckel :)

Ab auf den Salat, etwas umrühren und ein paar Minuten ziehen lassen. Wir haben dem Salat noch einen unserer Lageräpfel und ein paar Sonnenblumenkerne hinzugefügt.

Marinierte Pilze mit Quark und Kartoffeln

Wir hatten noch ein paar leckere Kartoffeln von unserem Bauernhof der Solidarischen Landwirtschaft. Gut putzen und mit etwas Salz in den Topf. Von Byodo kommt dazu das Rezept für marinierte Pilze mit Quark.

  • 2 EL Ingwer-Birnen Balsam
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Quark
  • 2 EL Leinöl
  • Salz und Pfeffer, spritzer Zitrone

Shitakte oder Champignon - schaut einfach, woher die Pilze kommen und was euch am besten schmeckt. Die Pilze putzen, schneiden und in der Pfanne anbraten. Die angebratenen Pilze in Balsamico und Olivenöl, abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer einlegen und ein paar Minuten ruhen lassen. 

Ab auf den Teller damit und fröhlich losgeschmaust.

Gewinnt ein Feinschmecker-Essig-Paket

Wo nicht überall Streuobst drin steckt. Sollten in den Städten mehr Äpfel und Birnen gepflanzt werden? Wo ist in Eurer Stadt noch Platz für Obstbäume? Unter den Antworten (als Kommentar auf diesen Artikel) verlosen wir am 30. April 3 Geschenk-Pakete von Byodo.

Lasst es Euch schmecken und genießt den Frühling!

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Auf dem Berliner Alexanderplatz ist noch reichlich Platz für Obstbäume!

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Hi ETU,
als Stadtmensch, der nicht besonders viele Pflanzen kennt, sollte man es langsam mit dem Kräuterverzehr angehen. Erst einmal sollte man sich informieren, was es so an essbaren Pflanzen gibt. Am besten funktioniert das während einer Kräuterwanderung (so etwas gibt es eigentlich in fast jeder Stadt) oder der Mundraub-Tour (gibts bis jetzt nur in Berlin) mit geschultem Personal. Das Buch "Essbare Wildkräuter" von Steffen Guido Fleischhauer ist da auch eine große Hilfe.
Gänseblümchen, Brennessel und Löwenzahn sind z.B. Kräuter, die jeder kennt und die eigentlich nicht verwechselt werden können, Einsteiger-Kräuter sozusagen. Ich rate Dir, nach und nach ein kleines Kräuterwissen anzueignen. Der erste Schritt scheint kompliziert...ist ja alles gleich Grün... aber Schritt für Schritt lernt man immer besser und schneller die feinen Unterschiede herauszufiltern. Die wichtigste Regel ist jedoch: Was ich nicht kenne, esse ich nicht.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Falls Du in Berlin bist, kannst Du gern an unserer Mundraub-Tour teilnehmen, oder du googelst mal die Kräuterwanderungen der Grünen Liga, Berlin.
Schöne Grüße Magda

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Mehr Obstbäume machen wirklich Sinn. Es gibt Platz genug an vielen Stellen, von denen man es gar nicht denkt. Breite Wiesen vor Schulen oder in Parks können damit bereichert werden.

Aber jetzt die Frage: Die Idee wilde Kräuter und Pflanzen zu verwenden, ist super.
Aber woher weiß ich, ob die Blätter, die Blüten oder die Stengel nicht giftig sind.
Bin ein Stadtmensch, kenne micht also auch nicht mit allen Pflanzen aus.

Ich bin sicher, ihr habt die richtige Antwort für mich und könnt mich beraten.

Vielen Dank

ETU

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Liebe Teilnehmende, vielen Dank für eure tollen Ideen - und dafür, dass ihr uns gezeigt habt, wie vielen Menschen Obstbäume wichtig sind! Das Gewinnspiel ist seit 30.4. beendet, die Gewinnerinnen wurden benachrichtigt und die leckeren Byodo-Pakete gehen in Kürze raus!

Fruchtige Grüße,

Eike aus der Räuberhöhle

Profile picture for user georg lang

Ja, es sollten überall in Deutschland viel mehr Obstwiesen geben! Alle, die die Möglichkeit haben, sollen auf geeignten Flächen neue Bäume pflanzen.

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Bei uns gibt es noch jede Menge alter Streuobstwiesen und somit meist mehr Äpfel + Birnen, als verarbeitet werden. Was mir fehlt, sind Kirschen, Mirabellen und Zwetschgen. Und auch die Walnussbäume werden immer weniger.

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Rundherum am Sportplatz und auf der Gemeindewiese, da ist noch genug Platz für Obstbäume!

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Man könnte viele Spielstrassen mit Obstäumen verschönern.

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Auf all den riesigen Supermarktparkplätzen wäre noch soviel Platz für Obstbäume!

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Ich wohne auf dem Land und fände es toll wenn z. B. hinter/neben jedem Bushaltestellenhäuschen Obstbäume plaziert würden. Und an Sportplätzen/Fussballfeldern welche es in fast jedem Dorf gibt.

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Mehr Obstbäume auf jeden Fall, aber nicht unbedingt in der Stadt...besser im Umland finde ich.

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Ja, es gibt noch freie Flächen für Streuobstwiesen, vor allem um Schulen. Dort sind meistens Grünflächen, die oft nur lieblos gestaltet sind - und wo es doch toll wäre, wenn dort Obstbäume stehen würden. Diese könnte man für den Schulunterricht nutzen, und manche Kinder kennen ja scheinbar keine einheimischen Obstsorten mehr. Das ist sehr schade.

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Bei uns gibt es mitten in der Stadt noch viele grüne Flächen, die für Streuobstwiesen genutzt werden können! Und wo kein Platz ist, sind einzelne Bäume auch ein guter Anfang!

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Ein ganz klares Ja zu mehr Streuobstbäumen in Städten! Apfelbäume z.B. sehen nicht nur schön aus wenn sie blühen, sondern sind auch noch nützlich. Die Ernte könnte man etwa an Tafeln oder Kindergärten weitergeben.

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Definitiv sollten in Weimar mehr Obstbäume - egal welche - gepflanzt werden :-) Darüber würden wir uns sehr freuen!!!

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Bei uns stehen noch wenige Obstbäume. Eine Streuobstwiese von der Gemeinde aus wäre ein schöner Anfang

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Auf jeden Fall sollten in den Städten mehr Äpfel und Birnen gepflanzt werden! Dresden hat ja schon ein positives Beispiel vorgelebt: An den Elbwiesen finden sich immer mal wieder schöne Obstbäume, besonders Höhe Johannstadt. Doch um ein schönes Zeichen zu setzen, könnte man doch mal ein paar neue Obstbäume in der Innenstadt wie an der Frauenkirche oder in dem Park an der Semperoper pflanzen. Aber auch der Ebertplatz in Löbtau böte noch viel Freifläche. Die Anwohner würden sich bestimmt freuen :)

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Ich komme aus einer alten Stadt mit vielen "alten" Sorten von Obstbäumen. Leider sind vieler dieser Bäume schon der Bauwut zum Opfer gefallen. Das finde ich schade. An den Bäumen und deren Blüten und Obst haben doch Mensch und Tier nur Vorteil...

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definitiv, in meinem hinterhof mit wiese wäre beispielsweise auch noch Platz

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ich sehe kaum obstbäume in der stadt...wär echt mal eine idee, parks udn anlagen an flüssen entlang gibt es genug!
lg
agnes

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Schon in den Bebauungsplänen für neue Wohnbaugrundstücke könnte die Anpflanzung von Obstgehölzen vorgeschrieben werden (anstatt der Farbe des Daches). Streuobstwiesen ließen sich in Parks integrieren.

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In der Rummelsburger Bucht wurde eine schicke KiTa gebaut, leider nur mit "Architektengrün" in der Außenanlage. Da würde ich mir ein paar Obstbäume wünschen.

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Stadtgärtnereien hauen das arbeitintensiv-nützliche weg und pflanzen mono-ästhetisches Unkraut;(((

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Definitiv JA!!! Also finde hier sind kaum Obstbäume... so mitten im Ruhrpott könnte es mehr davon geben. Mhh wo könnte man hier in Herne mehr pflanzen...??? Also ich finde bestimmte Staßenzüge würde Bäume ansich eh gut und wenns dann noch Obstbäume wären... um so besser :)

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Obstbäume in der Stadt sind super, es dürfte gerne mehr davon geben!

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Streuobstwiesen sind eine echte Bereicherung, Obstbäume an Straßen sind auch super, leider verschwinden die immer mehr.
LG

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Ja, auf jeden Fall sollten mehr Obstbäume gepflanzt werden! Zum Beispiel als Straßenbäume...