Von Pferden und Äpfeln


Es gibt ein ungeschriebenes Mundräuber-Gesetz, welches besagt "Bei mundraub-Aktionen herrsche prinzipiell gutes Wetter!" Dieses Gesetz wurde am letzten Sonntag wieder einmal bestätigt, als mundraub zur zweiten großen Apfelernte in Fehrbellin blies.

Ernteaktion im Panorama

Da die Früchte der zahlreichen Apfelbäume auf den Pferdeweiden von Bauer Andreas den Vierbeinern nicht sonderlich gut bekommen, hieß es "Wiesen frei" für die MundräuberInnen. Einige kamen der Einladung nach und schlugen ihr Zelt schon am Abend zuvor auf, um sich mit Tee (1-2 Bier) und viel Schlaf (mitternächtliches Beisammensitzen) auf den kommenden Tag vorzubereiten. Die umgebende Pferderomantik machte glücklicherweise die doch schon recht kühle Herbstnacht erträglich. Und die Aussicht auf Äpfel und Sonne pur - weil: Gesetz - sowieso.

Aufsammeln!

Am Sonntag Morgen trudelten die restlichen MundräuberInnen in Fehrbellin ein und schritten ohne große Umschweife zur Tat - bekannte Gesichter, Neu-MundräuberInnen, die Kleinen und die Großen. Es wurde geschüttelt, geklettert, gepflückt, gesammelt und geschwitzt. Mehrere Tonnen Äpfel alter Sorte (Boskoop, Kaiser Wilhelm u.a.) wanderten sodann von der Plane in den Eimer in den Sack auf den Sacklader und ab in den Sammel-Container.

Später ging es für die Früchte dann ab in die Flasche, denn schließlich sollen unsere fleißgen ErntehelferInnen für ihre Mühen saftig entlohnt werden.

Wir (und die Pferde) sagen danke (wiihiii) und sehen uns ganz bestimmt im nächsten Jahr wieder!