Im dichten Fichtendickicht...

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Im dichten Fichtendickicht sprießt gerade das "Maigrün",  also die jungen Fichtentriebe. Aus diesen kannst du Fichtenspitzensirup machen. Wir zeigen dir, wie es geht und was du damit machen kannst. 

Fichtenwipfel Sirup

So geht´s

Pflücke eine Tüte voller hellgrüner Fichtentriebe, wasche sie zu Hause ordentlich ab und lasse sie dann abtropfen. Versetze sie dann schichtweise in einem Glas im Verhältnis 1:1 mit Zucker. Lasse das Glas etwa drei Wochen in der Sonne stehen, bis der Sirup ausgetreten ist und sich braun verfärbt hat. Achte darauf, dass die Fichtenspitzen immer mit Flüssigkeit bedeckt sind, da sie sonst zu schimmeln beginnen. Nach dieser Zeit übergieße den ausgetretenen Saft und die Nadeln mit einem Viertelliter kochendem Wasser, rühre ihn gut um und seihe ihn (zum Beispiel durch eine Babywindel) ab. Du kannst den gefilterten Saft in einem Gefäß auffangen und anschließend durch einen Trichter heiß in Flaschen abfüllen.

Zutaten

  • 1kg Fichtentriebe
  • 1kg Zucker
  • 250 ml kochendes Wasser

Heilwirkung

Die ätherischen Öle der Fichtentriebe wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Sie unterstützen den Heilungsprozess bei Erkrankungen der oberen Luftwege, wie Husten, Bronchitis oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Den Sirup kannst du als Hustensaft verwenden, indem du in regelmäßigen Abständen einen Teelöffel des Sirups nimmst und ihn langsam im Mund zergehen lassen. Oder du mischst ihn in einem Verhältnis von 1:1 mit Korn, das ergibt einen leckeren Waldlikör. Wohl bekomm`s!

Video

Soll natürlich "gibt es" heißen! Der Beitrag ist von 2019 und die bisherigen Kommentare sind von 2010?

In der Karpatenukraine gibt "Nadelpaste" an einigen Souvenirständen.

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Obacht? Von Förster und Waldbesitzer nicht erwischen lassen.Es könnte sein die finden das nicht so gut.
Eventuel könnte das Wild gestört werden und man nimmt noch den Tieren die Lebensgrundlage.
Viele Grüße

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Auf einer Kräuterwanderung durch den Wald vor ein paar Wochen wurde die Organisatorin, seit Jahren in Wald und auf Wiesen unterwegs, genau darauf angesprochen.

Sie fragt einfach vorher beim Förster nach, wenn sie sammeln möchte, und bisher hatte kein Förster was dagegen. Fragen kostet nichts - und meist erfährt man noch dies und das über den Ort, die Tiere die dort leben, oder andere spannende Geschichten.