Saft aus Holunderbeeren

Vor kurzem haben wir dir sechs gute Gründe vorgestellt, warum Holunderbeeren so gesund sind. Und natürlich sind wir unserem mundräuberischen Elan gefolgt und haben uns dann selbst an die Herstellung eines farbenprächtigen Safts aus Holunderbeeren gemacht. Eins sei gesagt: die paar blauen Spritzer an der weißen Küchenwand werden mich noch ein Weilchen an diesen Tag erinnern.

Das brauchst du:
• Holunderbeeren (Menge hängt u.a. davon ab, wieviel Saft du produzieren möchtest)
• Zitronensaft
• optional Zucker

Los geht's:
Zuerst wäschst du die reifen Beeren gründlich ab und zupfst sie vorsichtig von den Stielen. Mit einer Gabel als Hilfsmittel ist dieser Schritt nicht ganz so mühsam. Anschließend gibst du die Beeren in einen Topf und gießt sie so mit Wasser auf, dass sie knapp bedeckt sind. Nun bringst du die Masse zum Kochen und lässt sie für circa 15 Minuten weiter köcheln bis die Beeren weich sind. Ich habe den Sud morgens angesetzt und dann einfach abends weitergemacht, damit er noch etwas durchziehen konnte. Dafür habe ich die Masse noch einmal fünf Minuten aufgekocht und dabei nach Geschmack Zucker hinzugegeben. Das ist kein Muss, allerdings ein guter Zusatz, um den Saft haltbarer zu machen.

Anschließend seihst du die Beeren durch ein mit einem sauberen Baumwolltuch ausgelegtes Sieb ab und fängst den Saft mit einem zweiten Gefäß auf. Sobald die Früchte etwas abgekühlt sind, drückst du sie zusätzlich durch das Tuch aus. Achtung: Verwende am besten ein nicht allzu neues oder helles Tuch, da die bläuliche Färbung der Holunderbeeren durch sichtbare Nachhaltigkeit glänzt. Den Saft der Holunderbeeren gibst du nun in gut desinfizierte Flaschen, verschließt sie fest und lagerst sie kühl und dunkel. Es empfiehlt sich bei der Verarbeitung die Verwendung von Handschuhen und, im Fall einer genetischen Vorbelastung im Kleckern, eine Dexter'esque Küchendekoration. Ein Stößchen aufs Immunsystem!

Saft aus Holunderbeeren