Von 1-Jähr. zur 2-Jähr. Baum- wartausbildung - Modul 3

 
Ablauf von der 1-Jährigen zur 2-Jährigen Baumwartausbildung

Inhalt: Die Ausbildung vom 1-Järigen zum 2-Järigen Baumwart richtet sich Teilnehmer die bereits die 1-Jährige Ausbildung abgeschlossen haben und diese vertiefen möchten.
Dauer: 1×5 Tage und 2×4 Tage, ca. 110 Std. insgesamt
Level: Die Ausbildung vom 1-Järigen zum 2-Järigen Baumwart richtet sich an Teilnehmer die bereits die 1-Jährige Ausbildung abgeschlossen haben und diese vertiefen möchten.
Dozenten: Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm, Baumwartin Gesine Langlotz, Pomologe Hans-Joachim Bannier
Ort: Kunst- und Käsehof Görbitzhausen und Obst- Aboretum Bielefeld

 

Block 1 (Kunst- und Käsehof Görbitzhausen): Planung, Pflanzung und Erziehungsschnitt von Jungbäumen, Altbaumschnitt
Block 2 (Obst-Aboretum Bielefeld): Erziehungsschnitt (Fortsetzung). Spezielle Fragestellung, z.B. Umstellung ungepflegter Kronen, Erziehungsschnitt bei Kirschen und Pflaumen u. ä.
Block 3 (Obst-Aboretum Bielefeld): Sortenkunde – geeignete Sorten für Garten und Streuobst. Pflanzenschutz: Die wichtigsten Krankheiten im Streuobstbau u. ihre Vermeidung. Prüfung

Die Ausbildung vom 1-Järigen zum 2-Järigen Baumwart richtet sich Teilnehmer die bereits die 1-Jährige Ausbildung abgeschlossen haben und diese vertiefen möchten. Die Ausbildung findet in drei aufeinander aufbauenden Blöcken statt. Alle Blöcke bestehen aus einer Kombination aus Theorie und Praxis. Das Absolvieren des Kurses soll sie in die Lage versetzen, Streuobstwiesen und Obstgärten zu planen, zu bewirtschaften und zu pflegen.
Jeder Kursteilnehmer bekommt ein umfangreiches Manuskript der vermittelten Inhalte.

Block 1 in Görbitzhausen (5 Tage) Jungbaumschnitt: mit Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm und Baumwartin Gesine Langlotz
Theorie:  Pflanzung. Jungbaumschnitt und Junge verwarloste Umstellbäume.
Praxis: Pflanzung eines Obstbaum mit Erstellung eines Wühlmauskorbes. Selbstständiges Schneiden von Jungbäumen unter Anleitung, Entwicklung eines Schnitttechnik-Leitfadens
Ziel dieses Blocks ist die Vermittlung von Grundwissen über die Planung einer hochstämmigen Obstanlage, Pflanzung und den Obstbaumschnitt an Jungbäumen. Die Kursteilnehmer lernen, wie man Bäume so erzieht, dass sie über einen harmonischen Kronenaufbau verfügen, der ermöglicht, dass der Baum problemlos von vier Seiten mit der Leiter bearbeitet werden kann und qualitativ hochwertiges Obst ohne Stützen tragen kann. Das Motto ist hierfür, mit möglichst wenig Aufwand viel zu erreichen.
Abendveranstaltung an Tag 2: Vorführung und Besprechung der von den Teilnehmern mitgebrachten Fotos eigener Bäume, eigener Schnittmaßnahmen, ‚Problembäume’ etc.

Block 2 in Bielefeld (4 Tage) Jungbaumschnitt (Fortsetzung): mit dem Obstgärtner und Pomologen Hans-Joachim Bannier
Theorie: Hintergrundwissen zur bestmöglichen Umstellung ungepflegter Kronen sowie Besonderheiten beim Schnitt des Steinobstes
Praxis: Umstellung ungepflegter Jungbaumkronen oder „verschnittener“ Kronen sowie Schnitt von jungen Steinobstbäumen unter Anleitung unter Beachtung der Besonderheiten dieser Obstarten.
Ziel dieses Blocks ist es, auch mit ungepflegten oder „verschnittenen“ Bäumen, wie man sie auf Streuobstwiesen und in Gärten häufig antrifft, umgehen zu lernen und die Kronen „umzustellen“ in Richtung einer gut beerntbaren ‚Oeschbergkrone’, deren Kronenaufbau qualitativ gutes Obst ermöglicht und spätere Astbruchschäden vermeidet.
Abendveranstaltung am Sa: Vorführung und Besprechung der von den Teilnehmern mitgebrachten Fotos eigener Bäume, eigener Schnittmaßnahmen, ‚Problembäume’ etc.

Block 3 in Bielefeld (4 Tage) Obstsorten/Pflanzenschutz im Streuobstbau: mit dem Obstgärtner und Pomologen Hans-J. Bannier und Dipl.-Ing. agr. Michael Grolm
Theorie: A.) Sortenkunde: Robuste Sorten für Garten und Streuobst / Standort-angepasste Sortenwahl / Warum driften die Sortimente des Erwerbs- und des Streuobstanbaus immer weiter auseinander? / Grundlagen der Bestimmung alter Apfelsorten. B.) Pflanzenschutz: Die wichtigsten Krankheiten im Streuobstbau u. Vermeidung; die wichtigsten Pflanzenschutzmaßnahmen im extensiven Streuobstanbau. C.) Alte Sorten und Obstverwertung; die richtige Ernte und Lagerung des Obstes.
Praxis: Führung durch den Sortengarten, Augenscheinnahme sortentypischer Wuchseigenschaften und Krankheitsanfälligkeiten. Augenscheinnahme von Symptomen der wichtigsten Krankheiten.
Ziel dieses Blockes ist es, durch professionelle und standortbezogene Sortenwahl robuster Obstsorten den Erfolg von Neu- und Nachpflanzungen deutlich zu verbessern. Ziel ist ebenfalls das selbständige Erkennen der wichtigsten Krankheiten und Schädlinge sowie das Erlernen von Grundwissen zur Sortenbestimmung.
Abendveranstaltung am Sa.: Verkosten diverser Apfelsorten sowie mitgebrachter Produkte der Teilnehmer
Mehr zum Verananstaltungsort: Obst-Arboretum in Bielefeld
Prüfung während der Baumwartausbildung

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil am Baum.
Die Prüfung zum Baumwart kann nur nach der Teilnahme an allen Blöcken erfolgen.
Die Blocks bauen aufeinander auf und müssen als Gesamtblock gebucht werden. Eine Buchung von einzelnen Blöcken ist nicht möglich.
Urkundenüberreichung nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung findet am letzten Tag statt.
Kosten der Baumwartausbildung

Kursgebühr: 1250,-€ / ermäßigt (Schüler, Studenten, Azubis und Arbeitslose) 850,-€, je zzgl. 19% Mwst. Anzahlung 350€.
Informationen zur Unterkunft und Verpflegung während der Kurse finden Sie hier.Während des Kurses können Sie bei uns professionelles Schnittwerkzeug erwerben.
Mitzubringen sind (wenn vorhanden): Streuobstspezialitäten, Schreibunterlagen, Leiter, Gartenschere, Baumsäge, Teleskopschere und Krebsmesser.

Kontakt und Infos: www.obstbaumschnittschule.de, Michael Grolm, info@obstbaumschnittschule.de, Tel.03628/5276599

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Bielefeld
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