Haselnuss

Schon seit der Steinzeit wissen die Menschen den Haselnussbaum als Energielieferant und Baumaterial zu schätzen.

Herkunft & Verbreitung
Die gemeine Hasel gehört zur Familie der Birkengewächse. Ihre Frucht zählt zu den Nussfrüchten. Sie ist in Deutschland einheimisch und in ganz Europa verbreitet.

Erkennungsmerkmale
Der ausladende Baum wächst oft strauchförmig mit mehreren Stämmen. Seine 6-10 cm langen, herzförmigen Blätter sind dunkelgrün und behaart. Die essbaren Nussfrüchte sind teilweise in gelappten, grünen Fruchtbechern eingeschlossen.

Blütezeit & Fruchtreife
Bei der Hasel handelt es sich um einhäusige Blütenstände, d.h. es gibt auf einem Baum weibliche und männliche Blüten. Die Blütezeit beginnt schon im Februar und endet im März. Gut zu erkennen sind die hellgelben männlichen Kätzchen, wohingegen die weiblichen Blüten sehr winzig und unscheinbar sind. Früchte trägt die Hasel im August und September.

Wissenswertes & Verwendung
Da der Haselnussbaum eine einheimische Baumart ist, spielt er in der Natur eine besondere ökologische Rolle. Von ihm ernähren sich ca. 33 Säugetierarten, 10 Vogelarten und 112 Insektenarten. Die heutige Beliebtheit ist wohl auf die schmackhaften und gesunden Inhaltsstoffe zurückzuführen, welche nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut senken sowie das Gedächtnis und die Nervenfunktionen stärken. Außerdem können die Blätter gegen Venenentzündungen und Krampfaderleiden eingesetzt werden.

Lateinischer Name
Gemeine Hasel: Corylus avellana
Bild
Haselnuss Bild
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Name des Fotografen
calafellvalo
Lizenz
CC BY-NC-ND 2.0